
In dem Gesetz-Entwurf steht: Es soll weniger Barrieren für Menschen mit Behinderungen geben. Ein Beispiel sind Bundes-Behörden. Bis zum Jahr 2045 müssen sie barriere-frei sein. Das heißt: In diesen Gebäuden muss es dann zum Beispiel eine Rampe für Menschen im Roll-Stuhl oder Hilfen für seh-behinderte Menschen geben.
Für private Unternehmen wie Arzt-Praxen, Kinos oder Geschäfte gelten diese Regeln aber nicht. Sie sollen zwar Barrieren abbauen. Das gilt aber nur, solange es nicht zu viel Mühe macht. Diese Regeln für Unternehmen finden viele Politiker zu schwach.
Heike Heubach ist eine Abgeordnete von der Partei SPD. Die SPD ist auch in der Bundes-Regierung. Heike Heubach ist gehör-los. Sie hat im Bundestag gesagt: Der Gesetz-Entwurf behindert Menschen.
Als Nächstes beschäftigen sich Politiker in Arbeits-Gruppen mit dem Gesetz. Es ist möglich, dass sie an dem Entwurf noch etwas ändern.
